Über

Was soll ich viel über mich sagen? Ich bin ein junges, ziemlich chaotisches Mädchen. Meine Leidenschaft? Meine Gefühle aufzuschreiben. Ich hoffe es ist nicht zu langweilig... Immerhin ist mein Leben nicht interessanter wie dies eines jeden anderen

Alter: 20
 


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Die Gedanken schweifen lassen...

Mir hat einmal Jemand gesagt, dass Wichtigste ist es, im Reinen mit sich selbst zu sein. Sich Ruhe zu gönnen, wenn alle Sinne verrückt spielen. Sich zurück zu ziehen, wenn die Gefühle auf Angriff stehen und böse Gedanken schweifen zu lassen bevor sie Überhand über die Guten nehmen. Lange Zeit habe ich das nicht verstanden. Doch an so Tagen wie heute, in denen alles drunter und drüber geht, verstehe ich, wie schön Momente für sich allein sein können und wie wichtig es ist, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sich nicht an Erinnerungen und Gefühle zu klammern, die einen mit der Zeit zerstören. Und doch geht mir eine Person nicht aus dem Kopf. Marcel...

5.6.14 19:31, kommentieren

& das Chaos geht weiter...

In dem Moment wo ich das las fragte ich mich was für eine dumme Kuh ich doch war. Wie konnte ich der Meinung sein, ich könnte mich ohne Probleme in den besten Freund meines Freundes verlieben. In dem Moment wusste ich (oder glaubte ich es eher), dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Durch meine Vernunft, oder eher getrieben durch meine Enttäuschung, machte ich den Fehler und sagte ihm, dass das alles sowieso nie ernst zu nehmen war und dass er sich keine Sorgen zu machen brauche. Im Nachhinein merkte ich dann, dass ich mir diese Aussage hätte verkneifen können. Denn er, anscheinend ebenfalls verletzt (sein männliches Ego jedenfalls sicher), entschied sich alles meinem Freund zu beichten. Obwohl "beichten" in diesem Fall die falsche Wortwahl wäre. Es stellte alles so hin, als ob es nur von mir aus gegangen wäre und er selbst nur "mitgespielt" hätte. So hab ich nun beides verloren. Meine Freund und den Menschen der mich verrückt machte. In dem Moment war für mich allerdings klar für wen ich kämpfen sollte, natürlich für meinen Freund. Und das tat ich auch - mit allen Mitteln!  Auch wenn es über 2 Wochen dauerte ließ er sich schließlich erweichen und nahm mich zu dem Autotreffen mit, wo wir uns damals kennen gelernt hatten. Jedoch war es anders als zuvor. Offensichtlich immer noch enttäuscht begann der Anfang vom Ende. Denn obwohl er meinte es mir verziehen zu haben, konnte er es anscheinend nicht vergessen und behandelte mich deshalb so, als wäre ich Luft. Natürlich verstehen ich ihn, aber ich bin nicht die Einzige in dieser Beziehung die Fehler gemacht hat. Auch ihm hat eine andere schon einmal mehr gefallen als ich und aus Liebe habe ich es ihm verziehen. Seiner Ansicht nach aber, war sein Verhalten gerechtfertigt, meines natürlich überhaupt nicht. Typisch. Immer meint er, er wäre etwas besseres wie ich, immer meint er, er dürfe alles und ich nichts. Und seit diesem Tag geht es nun so. Und nun stehe ich da. Mein Freund behandelt mich nur noch scheiße, aber doch klammere ich mich an unsere gemeinsame Zeit, an die schönen Momente, an die Augenblicke in denen alles vollkommen war. Auf der anderen Seite starre ich oft stundenlang auf mein Handy und hoffe auf eine Nachricht von Marcel, die aber, wenn ich überhaupt eine bekomme, nicht so freundlich ist. Heute hat er Geburtstag. Ich weiß noch wie er mir erzählt hat, dass er die Tage bis zu seinem Geburtstag zählt, weil er heute den Führerschein bekommt. In den letzten Wochen habe ich sie ebenfalls gezählt. Er hat mir versprochen, er würde zu mir fahren, mich besuchen, aber natürlich kam er heute nicht. Wieso sollte er auch? Ich sah ein Foto auf seiner Facebook Seite von ihm und einem Mädchen wie sie in seinem Auto herumfuhren. Nicht nur das tat weh, auch die Tatsache, dass ich und Marcel an diesem Auto geschraubt hatten. Da er KFZ-Techniker lernt, hat er die Angewohnheit alte Autos zu kaufen und sie wieder zu restaurieren. Sein letztes Projekt war ein alter Pontiac Firebird, ein amerikanischer Rennschlitten. Da ich alte Autos liebe, war es ein Traum für mich ihm dabei zu helfen. Eigentlich war ich meist nur Unterhaltung aber ab und zu durfte, oder besser gesagt musste ich ihm dabei helfen kleine verwinkelte Stellen zu erreichen, was mit meinen Fingern einfacher war als mit seinen. Jedenfalls, ist es ein blödes Gefühl zu wissen, dass er mich nicht nur als Person ersetzt hat. Er hat auch einfach jemand anderen in unsere gemeinsame Erinnerung gelassen. Es ist zwar nur ein Auto, aber es ist etwas was wir gemeinsam gemacht haben. WIR und nicht sie. ICH würde gern neben ihm in diesem Auto sitzen und ICH wäre gerne die, die er anlächelt wenn er sie sieht. Und jetzt weiß ICH auch, dass es nicht nur eine Schwärmerei war...

4.6.14 17:43, kommentieren

in meinem Kopf geht es rund...

Alles ist zuviel. Viel zu viel! Kann nicht einmal etwas einfach sein? Nein! Das ganze Chaos um mich herum erdrückt mich... Aber ich hab ja ein einigermaßen wirksames Gegenmittel: ich bringe meine Gedanke zu Papier. (Ohne zu Laptop in diesem Fall) Also damit ich mich mal wieder ordne, gehts nun weiter... Auch wenn es schwer war, die Entscheidung war klar. Ich kann nicht mit wem zusammen sein, wenn ich für wen anderen Gefühle habe. Ich musste Schluss machen... In dem Moment wo ich vor meinem Freund stand, war ich verunsicherter wie in meinem Leben jemals zuvor. Tat ich das Richtige? Oder würde ich es bereuen? Ich drehte mich kurz um und sah, dass Marcel an der Ecke stand und zusah. Ich sah, wie er mir in die Augen blickte und ich spürte, wie mein Herz zu pochen begann. Mir wurde wieder klar, ich musste es tun. Und wie ich vor meinem Freund stand merkte ich, dass da einfach nichts mehr war. Ich brachte es hinter mir. Als er ging sah ich ihm nach und sah auch Marcels Blick. Er war verwundert aber ein leichter Funken von Freude blitzte durch die wundervollen blauen Augen. Also ging ich ins Haus, legte mich ins Bett und dachte über diesen Tag nach. Hab ich eine falsche Entscheidung getroffen? Mein Handy läutete. Eine Nachricht von Marcel. Wieder Herzklopfen. Und wieder war mir klar, es war richtig. Die nächsten Tage und Nächte waren die schlimmsten meines Lebens. Ich konnte weder schlafen noch etwas essen. Jeden Abend beim Versuch einzuschlafen lag ich schlussendlich bist mindestens zwei Uhr morgens wach. Und essen konnte ich erst recht nichts, nach ein paar Bissen war mir schlecht und ich brachte nichts mehr hinunter. Das einzig Schöne in diesen Tagen waren die Abende. Die Abende an denen sich Marcel nach der Arbeit meldete. Jeden Tag rief er mich an, wir redeten stundenlang bis einer einschlief. Meist war das ich. Wir beide merkten, dass sich mehr entwickelte und wir beide spürten, dass da etwas war, was man nicht beschreiben konnte. Zu Anfang war ich noch etwas verunsichert, jedoch als er mir zum ersten Mal sagte, dass er sich in mich verliebt hatte... Da war es um mich geschehen! Jedoch was mich am meisten an der ganzen Sache verwunderte, war er selbst. Jede Frau hat ihren Typ Mann den sie bevorzugt. Mein Typ Mann war bis jetzt eher braune Haare/Augen, nicht zu groß und ich hatte auch lieber etwas flauschiges zum kuscheln wie einer durchtrainierten Waschbrettbauch - da kann ich ja auch auf dem Boden liegen! (Zu meiner Verteidigung, ich bin 151cm klein, große Männer sind da tabu. Und wegen der braune Haare/Augen Sache - ich hab nichts gegen blonde Menschen, aber da ich gebürtig aus Ungarn stamme und dort nunmal diese Art Mann überwiegt bin ich an das gewöhnt!) Jedenfalls, Marcel war gar nicht dieser Typ Mann. Er war blond mit zum dahinschmelzend blauen Augen, um ein großes Stück mich überragend und so gar nicht flauschig... Aber in meinen Augen das wundervollste was ich jemals gesehen habe. Und noch während ich sitze, schwärme, träume und schreibe, klingelt mein Handy, eine Nachricht erscheint auf dem Display. Marcel. Jedoch die Worte die er schreibt, hätte ich am liebsten niemals gelesen: "Es tut mir leid. Egal was zwischen uns ist, es geht nicht. Ich kann meinem besten Freund nicht die Freundin ausspannen" ... Junge, das hast du schon längst getan.

3.6.14 17:28, kommentieren

also damit es weitergeht...

Wie schon erwähnt hab ich natürlich geschafft was niemand schaffen will. Respekt an mich. Und natürlich hab ich es geschafft, dass nicht nur ich diese Gefühle im Bauch bekomme... Noch besser. Und natürlich musste mein "Freund", nachdem wir uns wieder versöhnt haben, dies mit uns gebürtig feiern gehen. Wenn ich damals gewusst hätte das diese Schwärmerei für Marcel nicht nur eine Schwärmerei war, hätte ich sehr viel anders gemacht. Aber daran dachte ich nicht... Zurück zur Geschichte. So fuhren wir also zu dritt, ich, mein Freund und der Mensch der mich verrückt machte, in die nächste Disco. Zu meinem Glück war mein Freund damit beschäftigt sich mit anderen Bekannten zu unterhalten, zu meinem Pech war ich deswegen allein mit Marcel. Kennt ihr das? Wenn du merkt, dass dich jemand unbedingt berühren will? Wenn du merkt, dass er alles versucht um deine Nähe zu spüren? Eigentlich wunderschön, aber nicht wenn es nicht dein Freund tut und der 10 Meter hinter dir steht. Trotzdem, die Momente in denen er meine Hand nahm, seine Stirn auf meine legte, oder mir mit seinen Fingern meine Mundwinkel zu einem Lächeln verzog, genau diese Momente verzauberten mich so sehr, dass ich alles andere um mich herum vergaß. Doch lange hielt ich das nicht aus. Dieses Gefühl im Bauch schnürrte mir die Luft ab. Ich musste raus. Und so endete es schließlich, dass ich vor dem Lokal am Boden saß und verzweifelt mit meiner besten Freundin telefonierte. Wie erklärt man, dass man Herzklopfen bei einem anderen bekommt? Ich hatte keine Ahnung. Aber eines wusste ich, so konnte es nicht weitergehen. Ich musste mich entscheiden. Meine erste große Liebe oder der Mensch für den ich in dem Moment sterben würde?

1 Kommentar 3.6.14 10:42, kommentieren

Fangen wir mal an...

Ich bin jetzt knapp anderthalb Jahre mit meinem Freund zusammen, zu meiner Verteidigung, ich bin 17, da sind anderthalb Jahre eine halbe Ewigkeit! Jedenfalls, sind wir gerade an so einem Punkt, wo das Zusammensein zu einer Gewohnheit wird... vor allem für ihn. Er hat einen Faible dafür entwickelt, mich in den blödesten Situationen einfach stehen zu lassen, das Problem ist, er wohnt 60 Km entfernt, also ist es dann immer schwierig einen Weg nach Hause zu finden. Er kriegt sich meist eh schnell wieder ein, trotzdem nervt es mit der Zeit jedesmal aufpassen zu müssen was ich sage damit er ja nicht wieder auszuckt. Es nervt einfach. Noch schlimmer ist es, dass ich ihn gar nicht mehr interessiere. Er behandelt mich oftmals wie Luft, was ich fühle oder denke ist ihm egal. Soviel zu dem. Eigentlich geht es hier um ganz andere Probleme, um viel... verzwicktere. Ich will jetzt nicht als das kleine Flittchen dastehen (erneut zu meiner Verteidigung, ich habe meinen "Freund" schon über ein Monat nicht mehr gesehen), aber natürlich habe ich es geschafft, dass ich ihn in seiner Abwesenheit irgendwie... ersetzt habe. Er war ja auch irgendwie selber Schuld... Kennt ihr das? Da gibt es diesen einen Menschen, den ihr immer wolltet aber nie bekommen habt, der irgendwie immer komische Gefühle in eurem Bauch auslöst? Diesen einen Menschen den man nie vergisst? Na, dieser einer Mensch musste natürlich genau einer seiner besten Freunde sein. (Ich hab das zu Anfang echt nicht gewusst!) Und natürlich war es schrecklich Zeit mit den beiden zu verbringen... weil irgendwie immer irgendwo dazwischen irgendwas war. Durch seinen bereits erwähnten Faible endete es schließlich darin, dass ich bei diesem gewissen Freund, nennen wir ihn doch einfach mal Marcel, heulend im Vorhaus saß. Jackpot. Nicht schlimm genug, erfuhr ich auch noch, dass mich mein toller "Freund" wenn es um seine Abendaktivitäten ging, auch noch beinhart anlog. Denn seine ach so nichtigen Besuche bei ach so unwichtigen Menschen, entpuppten sich als wilde Partys durch die Lokale seiner Gegend... Zurück zum Problem. Meine Fähigkeit mich in Arschlöcher zu verlieben meldete sich in diesem Augenblick wieder als Marcel mir auf einmal mehr Interesse schenkte als mein "Freund", freundlicher, netter, liebevoller war... Toll Jeannie... Verliebt in den besten Freund des "Freundes".

2.6.14 16:14, kommentieren