Fangen wir mal an...

Ich bin jetzt knapp anderthalb Jahre mit meinem Freund zusammen, zu meiner Verteidigung, ich bin 17, da sind anderthalb Jahre eine halbe Ewigkeit! Jedenfalls, sind wir gerade an so einem Punkt, wo das Zusammensein zu einer Gewohnheit wird... vor allem für ihn. Er hat einen Faible dafür entwickelt, mich in den blödesten Situationen einfach stehen zu lassen, das Problem ist, er wohnt 60 Km entfernt, also ist es dann immer schwierig einen Weg nach Hause zu finden. Er kriegt sich meist eh schnell wieder ein, trotzdem nervt es mit der Zeit jedesmal aufpassen zu müssen was ich sage damit er ja nicht wieder auszuckt. Es nervt einfach. Noch schlimmer ist es, dass ich ihn gar nicht mehr interessiere. Er behandelt mich oftmals wie Luft, was ich fühle oder denke ist ihm egal. Soviel zu dem. Eigentlich geht es hier um ganz andere Probleme, um viel... verzwicktere. Ich will jetzt nicht als das kleine Flittchen dastehen (erneut zu meiner Verteidigung, ich habe meinen "Freund" schon über ein Monat nicht mehr gesehen), aber natürlich habe ich es geschafft, dass ich ihn in seiner Abwesenheit irgendwie... ersetzt habe. Er war ja auch irgendwie selber Schuld... Kennt ihr das? Da gibt es diesen einen Menschen, den ihr immer wolltet aber nie bekommen habt, der irgendwie immer komische Gefühle in eurem Bauch auslöst? Diesen einen Menschen den man nie vergisst? Na, dieser einer Mensch musste natürlich genau einer seiner besten Freunde sein. (Ich hab das zu Anfang echt nicht gewusst!) Und natürlich war es schrecklich Zeit mit den beiden zu verbringen... weil irgendwie immer irgendwo dazwischen irgendwas war. Durch seinen bereits erwähnten Faible endete es schließlich darin, dass ich bei diesem gewissen Freund, nennen wir ihn doch einfach mal Marcel, heulend im Vorhaus saß. Jackpot. Nicht schlimm genug, erfuhr ich auch noch, dass mich mein toller "Freund" wenn es um seine Abendaktivitäten ging, auch noch beinhart anlog. Denn seine ach so nichtigen Besuche bei ach so unwichtigen Menschen, entpuppten sich als wilde Partys durch die Lokale seiner Gegend... Zurück zum Problem. Meine Fähigkeit mich in Arschlöcher zu verlieben meldete sich in diesem Augenblick wieder als Marcel mir auf einmal mehr Interesse schenkte als mein "Freund", freundlicher, netter, liebevoller war... Toll Jeannie... Verliebt in den besten Freund des "Freundes".

2.6.14 16:14

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