in meinem Kopf geht es rund...

Alles ist zuviel. Viel zu viel! Kann nicht einmal etwas einfach sein? Nein! Das ganze Chaos um mich herum erdrückt mich... Aber ich hab ja ein einigermaßen wirksames Gegenmittel: ich bringe meine Gedanke zu Papier. (Ohne zu Laptop in diesem Fall) Also damit ich mich mal wieder ordne, gehts nun weiter... Auch wenn es schwer war, die Entscheidung war klar. Ich kann nicht mit wem zusammen sein, wenn ich für wen anderen Gefühle habe. Ich musste Schluss machen... In dem Moment wo ich vor meinem Freund stand, war ich verunsicherter wie in meinem Leben jemals zuvor. Tat ich das Richtige? Oder würde ich es bereuen? Ich drehte mich kurz um und sah, dass Marcel an der Ecke stand und zusah. Ich sah, wie er mir in die Augen blickte und ich spürte, wie mein Herz zu pochen begann. Mir wurde wieder klar, ich musste es tun. Und wie ich vor meinem Freund stand merkte ich, dass da einfach nichts mehr war. Ich brachte es hinter mir. Als er ging sah ich ihm nach und sah auch Marcels Blick. Er war verwundert aber ein leichter Funken von Freude blitzte durch die wundervollen blauen Augen. Also ging ich ins Haus, legte mich ins Bett und dachte über diesen Tag nach. Hab ich eine falsche Entscheidung getroffen? Mein Handy läutete. Eine Nachricht von Marcel. Wieder Herzklopfen. Und wieder war mir klar, es war richtig. Die nächsten Tage und Nächte waren die schlimmsten meines Lebens. Ich konnte weder schlafen noch etwas essen. Jeden Abend beim Versuch einzuschlafen lag ich schlussendlich bist mindestens zwei Uhr morgens wach. Und essen konnte ich erst recht nichts, nach ein paar Bissen war mir schlecht und ich brachte nichts mehr hinunter. Das einzig Schöne in diesen Tagen waren die Abende. Die Abende an denen sich Marcel nach der Arbeit meldete. Jeden Tag rief er mich an, wir redeten stundenlang bis einer einschlief. Meist war das ich. Wir beide merkten, dass sich mehr entwickelte und wir beide spürten, dass da etwas war, was man nicht beschreiben konnte. Zu Anfang war ich noch etwas verunsichert, jedoch als er mir zum ersten Mal sagte, dass er sich in mich verliebt hatte... Da war es um mich geschehen! Jedoch was mich am meisten an der ganzen Sache verwunderte, war er selbst. Jede Frau hat ihren Typ Mann den sie bevorzugt. Mein Typ Mann war bis jetzt eher braune Haare/Augen, nicht zu groß und ich hatte auch lieber etwas flauschiges zum kuscheln wie einer durchtrainierten Waschbrettbauch - da kann ich ja auch auf dem Boden liegen! (Zu meiner Verteidigung, ich bin 151cm klein, große Männer sind da tabu. Und wegen der braune Haare/Augen Sache - ich hab nichts gegen blonde Menschen, aber da ich gebürtig aus Ungarn stamme und dort nunmal diese Art Mann überwiegt bin ich an das gewöhnt!) Jedenfalls, Marcel war gar nicht dieser Typ Mann. Er war blond mit zum dahinschmelzend blauen Augen, um ein großes Stück mich überragend und so gar nicht flauschig... Aber in meinen Augen das wundervollste was ich jemals gesehen habe. Und noch während ich sitze, schwärme, träume und schreibe, klingelt mein Handy, eine Nachricht erscheint auf dem Display. Marcel. Jedoch die Worte die er schreibt, hätte ich am liebsten niemals gelesen: "Es tut mir leid. Egal was zwischen uns ist, es geht nicht. Ich kann meinem besten Freund nicht die Freundin ausspannen" ... Junge, das hast du schon längst getan.

3.6.14 17:28

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